Warum in den Wald?


Es liegt ja auf der Hand. Die Natur erdet uns, das frische Grün beruhigt das Nervensystem und bietet sensorische Erholung. Die Bewegung bei einem Spaziergang über Wälder und Wiesen tut Geist und Körper gut. Wir fühlen uns erfrischt und entspannt, vielleicht sogar ein wenig klarer. 

Doch vor allem der Wald ist mit seinen Jahrzehnte und Jahrhunderte alten Baumriesen viel mehr als nur eine nette Umgebung für den Sonntagsspaziergang. 

Ein ganzer Wissenschaftszweig in Japan beschäftigt sich mittlerweile im Rahmen der  "Wald-Medizin" mit den Auswirkungen des "Shinrin Yoku", wie das "Waldbaden" dort genannt wird. 
Und die Studienergebnisse sind ebenso verblüffend wie eindeutig. 
Der Aufenthalt im Wald:

  • stärkt das Immunsystem

  • reinigt die Atemwege

  • senkt Blutdruck und Puls

  • senkt den Cortisolwert im Blut und reduziert somit Stress

  • fördert die Schlafqualität und emotionale Ausgeglichenheit

  • beruhigt müde Augen (nach zu viel Bildschirmzeit)


  • u.v.m.



Sinneserfahrung 
in der Natur


Geführte Spaziergänge in die Natur sind daher eine wunderbare Ergänzung, wenn es um den Ausgleich im oft stressigen Schul- und Arbeitsalltag geht. Alle Sinne sind hellwach, arbeiten jedoch anstrengungslos und ganz selbstverständlich. 

Wir sehen frisches Grün, warmes Braun, mildes Licht und hochstrebende Baumstämme. 
Wir riechen den feuchten Waldboden, das Moos, Pilze, das Harz der Nadelbäume. 
Wir fühlen die stacheligen Fruchthüllen der Zerreiche, die glatten Rinden der Buchen und die feine Äderung verschiedenster Blätter. 
Wir schmecken die säuerliche Frische des jungen Ahornblatts, das würzige Aroma der Knoblauchsrauke. 
Wir hören den Ruf der Vögel, das Rauschen des Laubes - oder auch nur die Stille.

Ich begleite Kinder und Erwachsene, die neugierig sind, lernen möchten, die bunte Vielfalt, die sie umgibt, erkennen und benennen möchten.  
Und es ist mein großer Wunsch, eine Verbindung zu beleben, die wir vielfach verloren haben - die Verbindung zur Natur. 

Der Nutzen der Wildpflanzen

Es ist wunderschön und erfüllt uns mit Stolz, die Pflanzen am Wegesrand erkennen und benennen zu können. Denn sobald man sie einwandfrei bestimmen kann, macht es auch großen Spaß, eine Handvoll davon zu pflücken, um zu Hause ein knallgrünes Pesto, einen farbenfrohen Aufstrich oder ein besonders würziges Kräutersalz herstellen zu können. 

Das ist ein schönes Hobby, das auch richtig Sinn macht, denn: Wildkräuter sind immer regional, kostenlos verfügbar UND sie haben einen ungleich höheren Nährwert als das Gemüse, das wir im Supermarkt kaufen:
Brennnesselblätter beispielsweise enthalten das 10-fache an Calcium als etwa die gleiche Menge Spinat! 
Oder die allseits bekannte, und bei vielen Gärtnern ungeliebte, Vogelmiere (auch bekannt als "Hühnerdarm") enthält 5 mal soviel Eisen wie Grünkohl. 

In vielen Fällen heißt es also: Unkraut einfach aufessen! 

Kosten

Wald- bzw. Kräuterspaziergänge für Gruppen von 3 - 20 Personen, 
Dauer ca. 2h:  22,-/Person

Für weitere, personalisierte Angebote - etwa für Kindergruppen (Schulen, Kindergärten), Teambuilding-Tage, Geburtstagsfeiern -  kontaktieren Sie mich gerne!

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